Mehr als Solaranlagenbau

Der Schlüssel zur rentablen Solaranlage

Seit der Energiestrategie 2050 ist es möglich, dass mehrere Mieter oder Stockwerkeigentümer gemeinsam eine Eigenverbrauchsgemeinschaft bilden und von den Vorteilen des erhöhten Eigen- und Gesamtstromverbrauchs profitieren. In diesem Mieterstrommodell wird der umweltfreundliche Solarstrom kostengünstig direkt vom Dach an die Mietparteien verkauft.


Vorteile für die Liegenschaftsbesitzer/innen

  • Höhere Rentabilität der Investition aufgrund hohem Eigenverbrauch
  • Kürzere Amortisationsdauer der PV-Anlage
  • Aufwertung der Immobilie

Vorteile für die Mieter/innen

  • Tiefere Strompreise
  • Umweltfreundlichen Solarstrom
  • Weitgehende Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen
Eigenverbrauchsgemeinschaft: PV-Mieterstrommodell für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

Was ist eine Eigenverbrauchsgemeinschaft?

Bisher war jede Mietwohnung gegenüber dem Verteilnetzbetreiber eine eigene Stromverbrauchsstelle. Dank der Energiestrategie 2050 ist es in der Schweiz seit dem 1. Januar 2018 nun möglich, dass mehrere Verbrauchsstellen gemeinsam eine Eigenverbrauchsgemeinschaft gründen. Seit dem neuen Gesetz spricht man von „Zusammenschluss zum Eigenverbrauch“. Der gesamte Zusammenschluss teilt sich somit einen Anschluss an das öffentliche Netz und ist eine einzige Stromverbrauchsstelle. Diese Neuerung erlaubt es Mieterinnen und Mietern erstmals von Solarstrom zu profitieren.


Der entscheidende Vorteil ist, dass der
ZEV
einen viel höheren Stromverbrauch aufweist.

Was bringt ein hoher Eigenverbrauch?

Die Rückspeisung von überschüssigem Solarstrom ins öffentliche Stromnetz wird von den meisten Elektrizitätswerken nur sehr tief vergütet, wohingegen die Kosten für den Bezug von Netzstrom, wenn die Solaranlage nicht genügend Strom produziert, sehr hoch sind. Die Differenz zwischen dem Einkaufs- und dem Verkaufspreis des Stroms ist der Gewinn, der durch den Eigenverbrauch des Stroms resultiert.


Hoher Eigenverbrauch = Hohe Rendite der Solaranlage


Zudem kann der ZEV bei einem Stromverbrauch von 100‘000 Kilowattstunden pro Jahr oder mehr, den Reststrom auf dem freien Strommarkt einkaufen. Durch die freie Wahl des Stromlieferanten können die Kosten pro Haushalt um rund 30% gesenkt werden.


Bedingungen zur Gründung einer ZEV

  • Ein ZEV-Vertrag muss von allen Parteien unterschrieben werden
  • Die Solaranlage muss mindestens 10% der maximalen Netzanschlussleistung produzieren
  • Der Solarstrom muss am Ort der Produktion verbraucht werden

Wie funktioniert die Abrechnung der Stromkosten?

Die Immobilienverwaltung hat keinen Mehraufwand. Unsere qualifizierten Partner bieten die zuverlässige Messung der Verbrauchsmengen der Parteien durch Smart Meter, die Aufbereitung der Verbrauchsdaten, das Versenden der Rechnungen an die Mieterinnen und Mieter und sogar das Debitorenmanagement.